Die Wochennachrichten aus Hennef
(sth/dmg) Hennef – Hier die Wochennachrichten der Stadt Hennef
Gesamtschule Hennef-West beschlossen
(dmg) Nach dem Schulausschuss hat nun auch der Rat der Stadt Hennef einstimmig die Errichtung einer zweiten Hennefer Gesamtschule – Gesamtschule Hennef-West – beschlossen. Die Stadtverwaltung kann nun einen entsprechenden Errichtungsantrag bei der Bezirksregierung stellen. Sofern dann im Frühjahr 2013 mindestens 100 Eltern ihr Kind an der Gesamtschule anmelden, kann sie im Sommer 2013 den Betrieb aufnehmen. Infos, Downloads, „Häufige Fragen“ und Neuigkeiten zur zweiten Hennefer Gesamtschule unter www.hennef.de/zweitegesamtschule.
Resolution zur Ortsumgehung Uckerath
(dmg) Mit großer Mehrheit stimmte der Hennefer Stadtrat bei seiner Sitzung am 1. Oktober 2012 für eine von Bürgermeister Klaus Pipke eingebrachte Resolution zur Ortsumgehung Uckerath. Darin geht es um die Aufnahme der Ortsumgehung Uckerath in den Bundesverkehrswegeplan 2015 und eine rasche weitere Planung der Ortsumgehung. Beides halten Bürgermeister und die meisten Ratsvertreter für „zwingend geboten“. Die Resolution wird unterstützt von der Gemeinde Eitorf.
Im Wortlaut heißt es in der Resolution: „Die Stadt Hennef und die Gemeinde Eitorf halten eine Aufnahme der Ortsumgehung Uckerath in den Bundesverkehrswegeplan 2015 und eine rasche weitere Planung der Ortsumgehung für zwingend geboten. Eine Ortsumgehung stellt die einzige Möglichkeit dar, die durch nahezu 20.000 Fahrzeuge pro Tag erheblich belastete Ortsdurchfahrt Uckerath zu entlasten, die Anbindung an die im Ausbau befindliche Fortsetzung der Bundesstraße 8 auf dem Gebiet von Rheinland-Pfalz verkehrsverträglich zu gestalten, sowie die Gemeinde Eitorf von Durchgangsverkehr zu entlasten und zugleich an der südwestlichen Gemeindegrenze besser in Richtung der A560 anzubinden.“
Hintergrund für die Resolution ist die für 2015 vorgesehene Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplanes. In diesem Zusammenhang sind die Kommunen von der Bezirksregierung zu Stellungsnahmen aufgefordert worden. Die Ortsumgehung Uckerath ist Teil des Bundesverkehrswegeplanes 2003, gilt demnach als vordringliche Maßnahme, wurde jedoch im vergangenen Jahr von der NRW-Landesregierung als „nachrangig zu planen“ eingestuft. Ein neues Gutachten hat nun aber erneut ergeben, dass nur eine Ortsumgehung die gravierenden Probleme Uckeraths mit einer Belastung von bis zu 20.000 Fahrzeugen täglich lösen kann.
Die Stadt wird die Resolution nun allen Landes- und Bundestagsabgeordneten aus dem Rhein-Sieg-Kreis, den Vorsitzenden der Verkehrsausschüssen in Land – und Bundestag, sowie dem Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Groschek, und dem Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, zusenden.
Die Situation in Hennef-Uckerath
17.900 Pkw und 1.300 Lkw pro Tag stellen in der Ortsdurchfahrt von Hennef-Uckerath ein massives Problem für die Anwohner und die planerischen Entscheidungen der Kommune und ihrer Gremien dar. Hinzu kommt die große Umweltbelastung insbesondere während der Stoßzeiten. Laut dem aktuellsten Gutachten kann nur eine Ortsumgehung diese Probleme lösen.
Die Ortsumgehung Uckerath ist als vordringliche Maßnahme bereits Teil des Bundesverkehrswegeplans 2003. Status Quo ist, dass die Vorplanung und die Umweltverträglichkeits- bzw. Variantenuntersuchung begonnen haben. Stand der Dinge ist zudem, dass auf rheinland-pfälzischer Seite ein dreispuriger Ausbau der B8 vorgesehen ist, der zu einer Attraktivitätssteigerung und somit zu einem weiter ansteigenden Verkehrsaufkommen führen wird. Diesem Verkehrsaufkommen ist die vorhandene Infrastruktur auf der nordrhein-westfälischen Seite der B8 im jetzigen Zustand nicht gewachsen.
Die B8 als Ortsdurchfahrt im Bereich Hennef-Uckerath stellt eine Verbindung zwischen der Bundesautobahn A 560 im Nordwesten und dem Bundesland Rheinland-Pfalz im Südosten dar. Im Bereich von Uckerath ist sie mit bis zu 17.900 Kfz pro Tag und einem Schwerverkehr von rund 1.300 Fahrzeugen pro Tag belastet. Damit gehört sie zu den am höchsten belasteten Bundesstraßen im Rhein-Sieg-Kreis. Die hohe Verkehrsbelastung und insbesondere der hohe Anteil des Schwerverkehrs beeinträchtigen die Anwohner seit langem und erweist sich auch zunehmend als massives Hindernis bei allen relevanten Stadtplanerischen Entscheidungen für die Ortslage Uckerath, so auch bei der aktuellen Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes.
Im Rahmen einer „Untersuchung zur geplanten Entlastung der Ortsdurchfahrt Uckerath im Zuge der Bundesstraße B8 in Hennef“, erstellt von der Ingenieurgesellschaft Brilon, Bondzio und Weiser und der Anwaltskanzlei Lenz und Johlen wurde untersucht, ob es – abgesehen von einer geplanten Ortsumgehung – Möglichkeiten gibt, eine verkehrliche Entlastung in der Ortslage zu erzielen. Näher beleuchtet und untersucht wurden die Themenkomplexe „Ausweitung der Mautpflicht auf die B 8“ und „Sperrungen für den Schwerlastverkehr“. Als Fazit der Untersuchung bleibt festzuhalten, dass weder durch die Ausweitung der Mautpflicht noch durch eine potentiellen Sperrung das Problem der zu hohen Verkehrsbelastung in Uckerath gelöst oder behoben werden kann. Auch im besten Fall würden immer noch mehr als 900 Lkw Fahrten in der Ortslage Uckerath verbleiben. Die Gesamtverkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt Uckerath würde von rund 17.900 Fahrzeugen nur geringfügig um maximal 250 Fahrzeuge reduziert werden können.
Die Gutachter empfehlen daher die Planung einer Ortsumgehung weiter voranzutreiben, da nur dadurch die Ortsdurchfahrt signifikant entlastet werden kann: Der Schwerverkehr würde sich unter Berücksichtigung des Durchgangsverkehrsanteils in der Ortslage halbieren. Die Gesamtverkehrsbelastung würde von rund 17.900 Kfz auf einen Wert – abhängig von der baulichen Variante der Ortsumgehung – zwischen 1.800 und 6.900 Kfz pro Tag absinken.
Anbindung der Gemeinde Eitorf nach Westen
Das Gebiet der Gemeinde Eitorf wird zwar nicht unmittelbar von der B 8 berührt. Die kreuzungsfreie Anbindung am Knotenpunkt L 255 RLP ist aber über die nur wenige hundert Meter weiter beginnende L 86 NRW eine sehr wichtige Anbindung der Gemeinde nach Westen:
® Nach Auskunft des Landesbetriebes ist weder mit einer strukturellen Ertüchtigung noch mit einer nachhaltigen Sanierung der L 333 als alternative Westanbindung der Gemeinde Eitorf zu rechnen.
® Der Siedlungsschwerpunkt der Gemeinde Eitorf liegt südlich der Sieg und damit über die K 27 und L 86 nahe an der B 8. Die Gemeinde ist in Richtung Köln/Bonn stark pendlerorientiert und neben der Bahnanbindung auf eine leistungsfähige Straßenanbindung angewiesen. Daher ist die Ortsumgehung Hennef- Uckerath auch für Eitorf wichtig.
® Die Gemeinde Eitorf plant eine Gewerbegebietsentwicklung nahe der B 8 an der K 27, um in der Zukunft die L 333 und die Verkehrsknoten und dichte Besiedlung im Ortskern vom Verkehr zu entlasten.
Hinweis zur Resolution gegen Betreuungsgeld
(dmg) Ein (wichtiges) Wörtchen zu viel: In der Wochenpresse Nr. 361 haben wir in unseren Beitrag über die Resolution gegen das Betreuungsgeld im ersten Absatz versehentlich aus der ursprünglichen Fassung der Resolution zitiert. Dort lautete die Aufforderung an die Bundesregierung noch, „auf die Einführung eines Betreuungsgeldes vorerst zu verzichten“. Der Jugendhilfeausschuss hat in seiner endgültigen Beschlussfassung das Wort „vorerst“ gestrichen.
In unserer Wortlaut-Wiedergabe der ganzen Resolution (im zweiten Absatz) hatten wir das Wörtchen dann aber auch nicht drin. Diese lautet also:
„Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Hennef bittet die Bundesregierung, auf die Einführung eines Betreuungsgeldes zu verzichten und die dafür vorgesehenen Mittel in Höhe von bis zu 2,2 Milliarden Euro jährlich insbesondere in den Ausbau der U3-Betreuung sowie in verstärkte Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern und Tagesmüttern und –vätern zu investieren. Mit dieser Resolution verbindet die Stadt Hennef ihre Forderung, dass in der bundespolitischen Entscheidungsfindung die fachpolitischen Argumente der Kinder- und Jugendhilfe (u.a. Bildungsbericht 2012) stärker als bisher Berücksichtigung finden. Bildungsökonomische Untersuchungen belegen die positiven Wirkungen einer guten, frühkindlichen Bildung. Dies gilt vor allem für sogenannte „bildungsferne” Kinder und für jene mit Migrationshintergrund. Ein Ausbau der Infrastruktur frühkindlicher Bildung erleichtert ferner den beruflichen Einstieg von Müttern und führt zu mehr Geschlechtergerechtigkeit.”
Die Resolution war am 30. August vom Hennefer Jugendhilfeausschuss verabschiedet worden, anschließend von Bürgermeister Klaus Pipke und dem Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Bernhard Schmitz, unterzeichnet und per Post an Bundeskanzlerin Angela Merkel versendet worden.
Hennefer Bluesclub mit neuem Domizil
5. Oktober: Rainer Wahsinn und die Quartalsmusiker
(dmg) Der Hennefe Bluesclub hat eine neue Heimat: Nachdem die „Dorfschänke“ in Stoßdorf geschlossen hat, findet die Konzerte des Hennefer Bluesclub künftig in der „Sieglinde“ in Hennef-Weingartsgasse, Brückenweg 2, statt. Das nächste Bluesclub-Konret findet statt am 5. Oktober mit „Rainer Wahsinn und die Quartalsmusiker“ – Musikalisches aus der Eitorfer Gegend: Party pur, ohne High Tec, Glamour, Lightshow. Die sechs Musiker spielen bekannte Klassiker aus der Musikgeschichte bis heute, liefern aber ihren ganz eigenen akustischen Sound und Rhythmus. Los geht es um 20:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos erteilt Peter „Voc” Otten, Telefon: 02242/80365, E-Mail: Peter-Otten@gmx.de. Infos auch unter: http://www.bluesclub-hennef.de.
Ehe- und Altersjubiläen im Oktober
60. Hochzeitstag
® 15.10.: Josef Becker und Christel, geb. Pfeifer, Königstraße 34
65. Hochzeittag
® 24.10.: Heinrich Dreiskämper u. Gertrud, geb. Reuter, Schächerweg 12
95. Geburtstag
® 31.10.: Hammerschmidt, Paul, Frankfurter Str. 64
90. Geburtstag
® 19.10.: Focke, Karl, Am Bürgerberg 42
6.10.: Warnsirenen heulen
(ms) Im Rhein-Sieg-Kreis werden am Samstag, 6. Oktober zwischen 12 Uhr und 12:30 Uhr die Warnsirenen heulen. Die Übung dient zum einen der Prüfung, ob alle Warnsirenen einwandfrei funktionieren. Zum anderen soll die Bevölkerung an die Bedeutung der Sirenen-Signale erinnert werden. Im gesamten Kreisgebiet werden mehr als 300 Sirenen Signale abgeben. Informationen können auch im Internet unter www.rhein-sieg-kreis.de abgerufen werden (Unter „Bürgerservice“ bei Suche „Sirenen“ eingeben).
Einmal pro Woche Herbstlaub entfernen
(dmg) Anlässlich der herbstlichen Jahreszeit mit dem üblichen starken Laubanfall macht die Stadt auf die Bestimmungen der „Satzung über die Reinigung von Straßen“ aufmerksam.
Überall dort, wo die Straßenreinigung auf die Anlieger übertragen ist – bei Gehwegen ist die Straßenreinigung generell auf den Anlieger übertragen –, sind die Bürgerinnen und Bürger laut Satzung dazu verpflichtet, das anfallende Laub zu entfernen. Dies muss mindestens einmal wöchentlich im Rahmen der samstäglichen Straßenreinigung erfolgen. Für den Fall, dass stärkerer Laubfall gegeben ist, muss in kürzeren Abständen der Gehweg gereinigt werden, wobei es in der Regel genügt, einmal am Tag das Laub zu beseitigen. Wer das Laub nicht selbst kompostiert, kann es über die Biotonne entsorgen. Sollte die Reinigung der Fahrbahn, des Radweges oder des kombinierten Rad-/Gehweges ebenfalls auf den Bürger übertragen sein, muss auch hier das Laub entfernt werden. Den Text der Straßenreinigungssatzung findet man unter www.hennef.de/ortsrecht.
Neue Leitungen in der Bahnhofstraße
Kanal, Wasser- und Gasleitungen, Stromkabel
(dmg) In den nächsten Wochen werden in der Hennefer Bahnhofstraße gleich mehrere Leitungen neu verlegt oder saniert. Die Arbeiten beginnen am 8. Oktober und werden voraussichtlich Anfang November abgeschlossen sein.
Die Stadtbetriebe Hennef bauen eine neue Abwasserdruckleitung und sanieren die Kanalhausanschlussleitungen zwischen der Alten Ladestraße und der Zufahrt zum Busbahnhof. Der Neubau der Abwasserdruckleitung ist erforderlich, um in Zukunft das Regenwasserpumpwerk in der Bahnhofsunterführung mit einer größeren Ableitungsmenge betreiben zu können. Hierdurch steigt die Überflutungssicherheit in der Bahnhofsunterführung.
Parallel dazu wird die Firma rhenag ihre Wasser- und Gasleitung und defekte Hausanschlüsse erneuern. Die RWE AG wird in der gleichen Zeit zwei Mittelspannungskabel und ein Niederspannungskabel von der vorhandenen Trafostation am HIT-Gebäude bis zur Ladestraße neu verlegt. Die Kabel versorgen künftig die geplanten Neubauten in der Ladestraße.
Alle Leitungen werden auf der südlichen Straßenseite in einer gemeinsamen Trasse verlegt. Während der Bauzeit ist die Bahnhofstraße halbseitig gesperrt, der Verkehr wird mit einer mobilen Ampel geregelt. Die Taxistellplätze vor dem Bahnhof müssen auf die Fläche des früheren Kiosks verlegt werden.
Geistinger Platz gesperrt
(dmg) Im Zuge der Kanalsanierung in der Bonner Straße muss auch der Geistinger Platz gesperrt werden. Bislang wurde der Platz teilweise als Lagerplatz für Baumaterial verwendet, nach der Geistinger Kirmes (6. bis 8. Oktober) wird er voll geperrt und in Gänze als Lagerplatz und Baustellenfläche dienen. Ab dem 1. April 2013 wird der rund 2.000 Quadratmeter große Platz, der auch als Festplatz genutzt wird, dann saniert und für 68 PKW-Stellplätzte befestigt, so dass er erst wieder ab Ende Juli 2013 zur Verfügung steht. Bis dahin steht der Platz als Parkplatz nicht mehr zur Verfügung.